Brandbrief: Jetzt Aktion gegen hohe Diesel- und Energiepreise unterschreiben!

Sehr geehrte Transportunternehmer,
sehr geehrte Verbraucher,

Alle brauchen Diesel. Sie Sind daher alle Opfer der Dieselpreise. Wir fordern: Schluss mit der Inflation der Kosten rund um Energie. Weg mit den hohen Abgaben auf Energie - Energie ist der Brotpreis des 21. Jahrhunderts.

Unterschreiben Sie jetzt den Brandbrief des Bundesverbandes der Transportunternehmen e.V. (BVT), um auf die Situation der vielen tausend kleineren Transportunternehmen aufmerksam zu machen, die eine hohe Kostenlast tragen und von der Politik nicht wahrgenommen werden. Und senden Sie uns diesen Brief unterschrieben zurück.

Brandbrief Unternehmen: Bitte den Brief mit Datum, Unterschrift und Firmenstempel versehen oder ihn auf Ihr Briefpapier übernehmen und unterschrieben an den BVT per Post, Fax oder Mail übersenden.

Brandbrief Verbraucher: Bitte den Brief mit Datum, Unterschrift, Vor- und Zuname versehen und an den BVT per Post, Fax oder Mail übersenden.

Nur wenn Sie den Brief mit Unterschrift und Namen bzw. Firmenstempel versehen, können wir ihn weitergegeben.

Der BVT wird die Briefe geballt den Politikern übersenden:
  • an Herrn Minister Tiefensee sowie
  • an die Mitglieder der Verkehrsausschüsse des Bundestages, der Landtage und des Europaparlaments.
Je mehr Unternehmen sowie Verbraucher sich beteiligen, desto eindrucksvoller wird das zu übergebende Paket.

Ihr BVT-Vorstand

Spritkostenzuschüsse - nicht nur Heizkostenzuschüsse

Angesichts der Idee von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) einer Entlastung der Bürger durch Heizkostenzuschüsse hat der Bundesverband der Transportunternehmen (BVT) jetzt Spritkostenzuschüsse verlangt. „Der Spritpreis ist der Brotpreis des 21. Jahrhunderts“, so die Vorsitzende des BVT, die Transportunternehmerin Dagmar Wäscher.

Dieser Spritpreis-Zuschuss könnte auch in Form des sog „blauen Diesel“ nach niederländischem Vorbild auch als vergünstigter Gewerbe-Diesel dem angeschlagenen Transportgewerbe vorbehalten bleiben, meint Wäscher. Im Transportgewerbe drohten angesichts der Spritpreise, 20.000 Arbeitsplätze wegzufallen. Der verbilligte Gewerbediesel käme teilweise indirekt den Verbrauchern zugute. Da die hohen Dieselpreise auch die Verbraucherpreise steigen ließen.

Stimme eines Unternehmers

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne nehmen wir an Ihrer Aktion teil. Denn die maßlose Politik richtet zuerst unsere Branche zu Grunde, um dann den gesamten Aufschwung mit einer provozierenden „Gelassenheit“ massiv zu gefährden.

Wir sind ein bzw. zwei GmbH’s mit insgesamt 28 LKW’s rund 35 Fahrern und 5 Mitarbeitern im Innendienst. Die immer schneller werdende Preisspirale in Sachen Kraftstoff, Maut, Digitaler Tacho, neue Lenk- und Ruhezeiten, Berufskraftfahrerausbildungsgesetz, etc. nimmt unsere wertvolle Zeit, und über diese Maßen hinaus, mehr als komplett in Anspruch. Um dann trotzdem immer wieder der Spirale hinterher zu hinken und immer schlechtere Bilanzen zu schreiben. Kalkulieren und Planen ist und wird in dieser Republik immer schwieriger – weiteres Beispiel die Kfz-Steuer. Wir glauben, dass die Politiker überhaupt keinen Überblick haben, wie anspruchsvoll in vielen Bereichen dieser Job in der Speditionsbranche ist. Man nehme nur die diversen Mautgesetze oder die unterschiedlichsten Fahr- und Ferienfahrverbote, Längen- und Höhenvorschriften etc. Es geht weiter über diverse Techniken vom LKW und den ganzen elektronischen Einrichtungen, auch im Büro. Und das müssen der Chef und 4 Arbeitnehmer
im Innendienst stemmen. Aber die Politik glaubt auch sicherlich, dass dies alles in 7,5 Stunden täglich zu bewältigen ist.

Anstatt durch harmonisierende Steuersätze für eine Wettbewerbsgleichheit innerhalb der EU zu sorgen, wird der „Wettbewerb“ immer mehr von den ungleichen Rahmenbedingungen bestimmt. Wir haben das Tanken in Deutschland verboten, es sei denn bei unserer eigenen Tankstelle. Würden wir preislich und steuerlich mit den Nachbarländern konkurrieren können,
sie würde der erhöhte Tankumsatz in Deutschland sicherlich 15 Cent „Steuerersparnis“ wieder ausgleichen und vor allem unsere Arbeitsplätze sichern.

Es wird generell Zeit, dass dieser Steuerwahnsinn aufhört und vor allem mal bei den Staatsdienern und Politiker das Sparen Einzug erhält. Dies wird aber nur dann funktionieren, wenn die Entscheidungsträger für Ihre unsinnigen Projekte und Politik, diese endlich einmal mit Ihrer Privatschatulle dafür haften müssen. Aber dafür ist leider unserer „/Demokratie/“ mit Ihren Legislaturperioden nicht ausgelegt. Dies fängtschon bei den Parteien und ihren Listen an, wo kein Bürger seine Frau oder Mann direkt ins Parlament wählen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Abt
Spedition Vogelmann GmbH
76470 Ötigheim

Hintergrund: Die Transportbranche

Auch wenn wenige Großunternehmen das öffentliche Bild der Logistikbranche prägen, weil diese z.B. in Presseberichten Erwähnung finden und sie mit ihren Logos auf Fahrzeugen für Präsenz in der Öffentlichkeit sorgen: In Wirklichkeit besteht die Branche zu 97 % aus kleineren Unternehmen, die meistens in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen, weil sie z.B. Fahrzeuge einsetzen, die mit Logos ihrer Auftraggeber (große Logistikdienstleister) versehen sind.

Der ständige Kostendruck auf die Transportunternehmen wird dazu führen, dass die Preise für Verbraucher steigen werden. Dies wird sich beim täglichen Yoghurt wahrscheinlich nur mit einem Cent bemerkbar machen, aber je ein Cent beim Yoghurt, beim Brot, bei der Butter usw. summieren sich schnell zu mehreren Euros.

Aber nicht nur Lebensmittelpreise werden hiervon betroffen sein, sondern auch alle weiteren Güter, beim neuen PC sind es dann vielleicht schon 10 Euro, bei der neuen Waschmaschine 20 Euro und beim nächsten Autokauf schlägt diese Preissteigerung dann schon mit 1.000 Euro zu Buche.

Studie: Deutschlands hohe Steuern schaden Familienunternehmen

Deutschland ist Spitze in Infrastruktur und Finanzierung, auf den hinteren Plätzen bei Steuern und Arbeitskosten und Schlusslicht bei Regulierungsdichte.

Im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) eine internationale Benchmark-Studie zu Standortfaktoren von Familienunternehmen erstellt.

Prof. Dr. Brun-Hagen Hennerkes, Initiator und Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, erklärt Anspruch und Ziel der Studie: „Unser Länderindex ist für Familienunternehmen wichtig, weil auch diese im Zeitalter der Globalisierung internationale Standortstrategien verfolgen und mit globalen Wettbewerbern konkurrieren. Darüber hinaus bildet die Benchmark-Studie als Index die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen ab und ist somit ein objektives Messinstrument für die Wirkung der deutschen Wirtschaftspolitik.“ Eine Kurz- und Langfassung der Studie steht unter www.familienunternehmen.de kostenlos zur Verfügung.